Südosteuropatour 2013

20.07.13: Nach einem kleinen Frühstück sind wir 8:45 Uhr in Dresden gestartet. Wenn Lunge gefahren ist, gab es Stau. Das dreimal. Jetzt ist es 19:15 Uhr und wir genießen unser Zielbier in Szeged. 20130720-191513.jpg

Hinein ins Szegediner Nachtleben. Cevapcici für Schrö und lecker Bier für 1.20 Euro…
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21.07.13: Hallo daheimgebliebene LeserInnen, nachdem wir 9:00 Uhr aufgestanden sind, Augenringe beseitigt wurden und ein Kaffee geschlürft haben, sind wir den vogtschen Rat gefolgt und haben uns abseits der Großstadt 70km in die Puszta begeben und unseren Hunger in einer touristisch unerschlossen Gegend eingenommen. Der Gaumen und die Geldbörse haben es gedankt.

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Ein kleines Update zum Abend. Nach einem kleinen Snack greift Lunge zum Mond!

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22.07.13: Eine verrückte Fahrt durch Serbien und Mazedonien mit über 10 Stops für die Maut, sind wir in Thessaloniki angekommen.

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Die Stadt bebt. Unter der Hand, aber sooo schlecht geht es den Griechen nicht: Sie leben, wir nehmen dran teil!

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23.07.13: Der gestrige Wein (2,5l) hat uns gut schlafen lassen. Wir fliehen vor der Hitze zum Strand…

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Ein Deja Vu… Gleiche Kneipe, gleicher Wein und diesmal zusätzlich Rezina. Ich habe es nicht vertragen.

24.07.13: Schrö hat mich um 7 Uhr geweckt, denn da kam er ins Hotel gewankt. Er hat den Griechen bei weiteren Weinkaraffen Tipps zum gerechten Steuersystem erklärt.
Deshalb bin ich die Strecke nach Alexandroupoli gefahren und die Rücksitzbank wurde zur Ausnüchterung zweckentfremdet.

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Die Fahrt war sehr entspannt und gegen 14 Uhr sind wir angekommen. Kurz angebadet, frisch gemacht und dann lecker am Wasser diniert.

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25.07.13: Ein kleiner Höllenritt… Die Grenzüberfahrt muss Mann mal erleben. Erst fällt der griechische Schlagbaum fast aufs Dach, dann passiert man mehrere Soldaten mit Maschinengewehren, danach geben mindestens drei Beamte Stempel und das Auto wird auch noch kurz gefilzt. Wir haben es aber überstanden.

Istanbul kann man nicht in Worte fassen. Meine Vorstellung musste ich mal zehn multiplizieren. Aber, ich bin gut rasiert!

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26.07.13: Hallo, hier spricht Dirks linker Fuß. Danke Stadt Dresden, für die unbeleuchtete Treppe bei der SGS!!!“

Hier sprechen die Augen: „Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn, was wir heute alles gesehen haben. Zuerst der Gewürzbasar, dann der weltgrößte Basar.“

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Hier sind wieder die Füße: „Nö, das reicht ja nicht, die Augen wollen auch noch den Bosporus sehen…“

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„Hallo, hallo? Hier sind die Ohren! Iron Maidon spielen heute hier…“

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27.07.13: Die Vermutung, dass der gestrige Tag eine hohe Belastung für die Füße darstellte, war falsch. Reiseleiter Ahmet Schröter jagte mich durch die Altstadt auf den Spuren der Sultane.

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Aber zwei Entschädigungen gab es, die alles wieder gut gemacht haben.
1. einen fantastischen Blick auf den Bosporus mit einer leckeren Teezeremonie (Anleitung weiter unten)

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Und 2. einem leckeren Abendbrot und dem Blick auf einen Fernseher, welcher den Supercup 2013 zeigte!

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Interessanter Anhang des Tages: Anleitung zum Geniesen einen Türkischen Tees:

1.) Starker Teeaufguss durch ein Sieb abseihen:

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2.) mir kochendem Wasser auffüllen:

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3.) mit reichlich Zucker süßen:

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4.) umrühren und genießen:

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28.07.13: Auch das muss mal sein. Wir haben lange ausgeschlafen und die müden Füße erholen lassen. Leider zog es uns dann doch hinaus und es wurden wieder Kilometer zurückgelegt. Diesmal ging es in den Stadtteil von Beton, Stahl und Glas.
Dort haben uns die bis dahin abgelegten Vorurteile gegenüber den Türken leider wieder eingeholt. (Für zwei Döner und zwei Kaltgetränke wurden uns 25 Euro abgeknöpft)

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Bevor wir uns zum „Kampf“ am Taksimplatz begeben haben, scheiterte der Versuch, die wahnsinnig große Bosporusbrücke (Blick nach Asien) zu erklimmen.

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29.07.13: Heimweh kommt auf. Nach einer 20min. Fährfahrt in den asiatischen Teil Istanbuls, sehen wir eine, uns noch bekannte, Straßenbahn. Ein Einheimischer erklärte uns, sie sei aus Deutschland, Dresden!

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Am Abend sahen wir das Montagsspiel Dynamo gegen Bochum auf Englisch, sehr interessant! Vor Freude über einen Punkt, floss reichlich Bier!

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30.07.13: Der erste Tag, wo sich nicht zwei Köpfe gleichzeitig nach den wunderschönen Frauen umdrehen. Wir gingen getrennte Wege. Lunge auf die aussichtslose Tour nach Souvenirs und Schrö auf die Pirsch nach farbenprächtigen Bildern.
Wenn Schulle mal wieder 200 Euro für eine Jeans bezahlt oder Kiez das mehrfache für eine heruntergesetzte Jacke, dann zeigt das zweite Bild, woher es kommt… ;-)

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Das hätte Lunges Fuß nicht geschafft:

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31.07.13: Mit ein wenig Pippi in den Augen, aber auch mit Erleichterung sind wir in das von Hand gewaschene Auto gestiegen und setzten unsere Abenteuerreise Richtung Bulgarien fort. Einen ausführlichen Vortrag über die Einreise- und Ausreise mit einem Firmenfahrzeug an der türkischen Grenze erhaltet ihr nach unserer Rückkehr.
Die Fahrt zum Sonnenstrand war eine gute Mischung aus Rallye Pikes Peak und, dem fast leeren Tank geschuldet, sanften Dahingleitens…
Das Hotel ist sauber, günstig und trotz der zentralen Lage im Partyzentrum, angenehm ruhig. Ein kurzer Schauer begrüßte uns.

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Die sofortige Wiederkehr der Sonne und die Bierpreise (durch 1,95) machten happy und ließen uns ins Nachtleben stürzen:

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01.08.13: Sonne, Sand, Meer, Party und schöne Frauen. Was soll man(n) da berichten? Wir lassen Bilder sprechen:

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02.08.13: Das letzte Bild vom Vortag entstand zum Ende einer, darf man das in unserem Alter sagen, geilen Tanznacht in einer Stranddisco.20130803-004506.jpg

Wir sind in Kiez’s Sphären eingetaucht und haben den JetlagTest mit Bravour bestanden. Viel vom Tag blieb nicht mehr übrig, nur dem Lockruf des Strandes konnten wir nicht widerstehen.

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Apropos Massage, kann man eigentlich auch nicht widerstehen…

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…aber wir konnten es!

03.08.13: Weiterfahrt nach Sofia! Mit einem kurzen Abstecher über Nessebar sind wir gut in unserem Hotel in Sofia angekommen. Nach dem Betreten unseres Zimmers fühlten wir uns wie kleine Rockstars. Eine Suite versteckte sich hinter der Tür. Die Stadt selbst beschreibt sich als die „Partyhauptstadt Europas“ und das ließ uns die Hände reiben. Leider blieb es bei Reibungswärme, denn sogar in Cossebaude bei Dresden ist vermutlich mehr los. Gute Nacht!

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04.08.13: Ausgepowert von der nicht vorhanden Partyflut der Sofiaten (sogar das Viertel „Studentski Grad“ bot nichts an), haben wir uns entschlossen, eine Wanderung in die sehr nah gelegenen Berge und Wälder zu unternehmen. Lunges Fuß jubilierte! Ab von nicht gekennzeichneten Pfaden, fanden wir ein botanisches Idyll und im Abstieg einen fast fantastischen Blick auf DIE Partystadt Europas bei Tage!

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Nicht ausgepowert, aber Müde vor Hitze und der Angst, ganz alleine in der Stadt zu sein, blieben wir im Hotel, speisten fürstlich und wohnten einer bulgarischen Hochzeit bei.

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05.08.13: Wir absolvierten die längste und heisseste Teilstrecke Richtung Balaton. Ein preiswertes Appartement wurde online gesichert. Ein Urlaub ohne Vorkommnisse, ohne Beulen und oder Fehlplanungen? Das kann nicht sein. Kurz und bündig, die Unterkunft war nicht verfügbar. Egal, haben doch bezahlt. Für Eure nächsten Zimmerbuchungen empfehlen wir AGODA.COM. Ein zwei Telefonate und schwubs war ein Update auf 4Sterne mit Panoramablick und Frühstück zum eigentlichen Preis umgebucht. Das nennt man Glück im Pech.

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Soviel Glück muss bekanntlich gefeiert werden und wenn man schon mal am Nordhang des Balatons ist, dann mit Wein und deftigen Essen.

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06.08.13: „Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schröterlein…“ *träller*
Die letzten 24h Urlaub. Baden in Siofok, inklusive Langos und Sonnenbrand! Das wird noch mit einem Abschiedmahl zum Abend abgerundet.

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7 Gedanken zu „Südosteuropatour 2013

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